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Aktuelles

Urlaubsplanung

Ferien im Hosenmatz

 

 

04.10.2019                         Brückentag

 

24.12.2019 – 06.01.2020    Weihnachtsurlaub

 

25.02.2020                        Faschingsdienstag nur bis 13.°° h geöffnet

 

20.04.- 24.04.2020            „Oster“urlaub

 

12.06. + 15.06.2020          Pfingsturlaub

 

17.08. – 04.09.2020           Sommerurlaub

 

Rückblick November 2019

Gruppensituation: Nach wie vor geht´s bei uns meistens recht trubelig. Das Spiel der Kinder besteht darin, möglichst alles Erreichbare auszuräumen und in den Räumen zu verteilen. So werden unsere „Schätze“ entdeckt und später beim gemeinsamen Aufräumen wieder auf ihren Platz zurückgebracht. Wichtige Lernziele Raum-Lage-Wahrnehmung (drinnen und draußen), Ordnungsprinzipien (was gehört wohin, Klassifizierung), physikalische Erfahrungen (wieviel passt wo rein?) Wirklich gespielt wird kaum, abnehmen, aus der Hand reißen, wegrennen, Frustration sorgen für noch mehr Unruhe. Außerdem liegen viele Hindernisse und Stolperfallen im Weg, die umgangen werden müssen.

weniger Spielsachen:  Deshalb haben wir uns entschlossen, das Spielzeugangebot zu reduzieren – und siehe da: die Kids vermissen gar nichts. Eher hat man den Eindruck, dass die Reizverminderung ein entpannteres Spiel ermöglicht. Bewegungsspiele sind in den Vordergrund getreten: Bälle werfen und fangen, Kletterturm erklimmen, das Trapez und die Rutsche ausprobieren, laufen und Purzelbaum auf der schiefen Ebene (Matratze), ins Bällebad springen, balancieren, rennen und fangen, Kinderwagen schieben ….

Rollenspiele: Vor allem in der Puppenecke entstehen nun kleine Rollenspiele. Das „Essen“, das Geschirr und das Besteck werden in Taschen und Körbe eingepackt und dann gibt es ein Picknick oder es wird Eis im Häuschen verkauft. Sogar die Kleinen laufen schon mit den Babys im Arm herum und füttern sie.

St. Martin: Zur Vorbereitung auf das Martinsfest sangen wir die traditionellen Martinslieder, die die Kids inzwischen so gut beherrschen, dass sie immer noch täglich zu hören sind. Wir verdunkelten öfter den Raum und übten eine Laterne zu tragen. Mit den Großen schauten wir Bilderbücher an, die die Legende erzählten und spielten sie mit den großen Holzfiguren nach. Einige Kids erzählten im Morgenkreis begeistert von dem sehr eindrucksvollen Erlebnis des Laternenumzugs, vom Pferd und dem St. Martin und den Kindern, die sie getroffen haben. 

Morgenkreis: Da einigen Kindern das Sitzen im Morgenkreis eher lästig ist, bieten wir den Spiel- und Singkreis nun auf freiwilliger Basis an. Wir möchten dadurch das ständige: „Du musst!“ und „Du sollst!“ einschränken und versuchen stattdessen, die Neugierde und das Interesse der Kinder am gemeinsamen Tun zu wecken.  Dazu setzen wir uns auf den runden Teppich im Anbau. Manchmal nehmen alle teil, ein anderes Mal laufen manche kurz durchs Zimmer und beobachten unser Tun von der Ferne oder gesellen sich auch wieder dazu. 

Fingerfarben: Nach langer Zeit konnten die Kinder der Malwand im Flur mit Fingerfarben malen. Alle waren begeistert bei der Sache und ihre Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt. Es ist ganz schön anstrengend zu warten, bis man endlich dran ist! Für manche war es sicher das erste Mal und sie bestaunten ungläubig ihre bunten Finger.

Rückzugsmöglichkeiten: Die Großen möchten immer mal wieder „Ruhe haben“, dafür ziehen sie sich mit schwierigen Puzzles, Eisenbahnschienen oder Regelspielen in den Ruheraum zurück und schließen die Türe. So können sie sich ungestört ihrer Arbeit widmen und es kehrt auch in der Restgruppe mehr Ruhe ein. Das klappt inzwischen ganz gut, auch wenn mal keiner von uns mit dabei sein kann.    

Gruppeninteraktion: Bisher waren die Kleinen gewohnt, dass sie daheim der Mittelpunkt ihrer Welt waren, nun sollen sie die Zuwendung von uns Dreien mit vielen Gleichaltrigen teilen. Kommunikation und Interaktion sind Lernfelder für alle: Wie kann ich meine Wünsche und Bedürfnisse so äußern, dass die anderen mich verstehen? Und wenn die Worte noch fehlen, kommt es häufig zu Missverständnissen, nonverbale Signale werden von den anderen manchmal falsch interpretiert. Wenn ich jemanden anstupse, um ihm zu sagen, dass ich mitspielen will, bedeutet das für den anderen vielleicht ein Angriff, den es abzuwehren. Oder wenn ich mir ein Spielzeug genauer anschauen will, mit dem gerade ein anderer beschäftigt ist, weint dieser, weil er nicht versteht, warum ich das Teil mal kurz brauche. Hier sind wir als Vermittler und Sprachgeber gefordert.               Gleichzeitig möchten die Kinder all das ausprobieren, was die anderen schon können. Das sind Herausforderungen, denen man sich daheim vielleicht noch nicht gestellt hätte.  Sie sehen, wie der andere einen Turm baut oder durchs Zimmer flitzt und möchten das auch können. Mitunter gilt es die Frustration darüber, dass es noch nicht so funktioniert auszuhalten. Vor allem beim Laufen lernen stellen wir immer wieder fest, dass die Kids vorher sehr unleidlich und unzufrieden sind, bevor sie diese Hürde meistern. Da brauchen die Kleinen Trost, Ermutigung, Motivation und Begleitung.

Weitere Termine

Dezember 2019

Wir möchten die Vorweihnachtszeit auch in der Krippe zu etwas besonderem machen.

Im Morgenkreis singen wir mit den Kindern täglich verschiedene Weihnachtslieder mit Gitarrenbegleitung und zünden hierzu die Kerze(n) an unserem "Adventskranz" an.

Außerdem wird jeden Tag ein Kind, mittels Losziehung, zum Sternenkind des Tages ernannt. Dieses Kind hat an seinem Tag das Privileg sich zu wünschen, was im Morgenkreis gemacht wird und hat dazu noch einen Spielewunsch frei wie z. B. Körner kochen, Fingerfarben malen, einen Spaziergang unternehmen...... eben etwas Besonderes, was sonst nicht alle Tage gemacht wird.

Am 6.12. erwarten wir den Nikolaus, der bestimmt auch in diesem Jahr wieder einen leckeren Nikolausteller für uns vorbei bringt....und dann mal sehen, was diese Wochen sonst noch bringen.